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Stressfrei Lernen

Lärm macht krank. Diese Erkenntnis ist beileibe nicht neu. So ist beispielsweise ein Viertel aller jungen Erwachsenen irreversibel hörgeschädigt- durch viel zu laute Musik aus MP3-Player, Walkman & Co.. Umso wichtiger ist es, Kinder schon möglichst frühzeitig für das Thema Lärm zu sensibilisieren. Wir möchten in unseren Klassenzimmern dafür sorgen, dass die Schüler stressfrei lernen, indem zum Beispiel sogenannte Lärmampeln in unseren Klassenzimmern für eine angenehmere, entspannte und ruhige Lernatmosphäre sorgen. Lärm im Klassenzimmer bedeutet Stress für Lehrer und Schüler: Während Pädagogen häufig über Stimm- und Kehlkopfprobleme klagen, leiden die Schüler nicht selten an Kopfschmerzen und Konzentrationsmangel.  

Das Prinzip der Lärmampel ist einfach und effizient zugleich: So lange der grüne Smiley aufleuchtet, wissen Kinder und Lehrer, das alles im grünen Bereich ist.

Wechselt die Ampel – die einer Verkehrsampel nachempfunden ist – auf Gelb, dann heißt es „Pssst“, denn der Lärmpegel im Klassenraum hat den Grenzwert erreicht. Schaltet die Ampel gar auf Rot um und gibt zudem noch ein akustisches Signal von sich, dann ist die Geräuschkulisse für alle belastend. Die Kinder wissen dann sofort, dass sie zu laut sind und sich zurück nehmen müssen. Verstärkt wird der pädagogische Effekt zusätzlich durch ein langezogenes Smile-Gesicht auf der roten Signalfläche. 

 Ein weiteres Hilfsmittel, dass die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Arbeitsphasen individuell einsetzen und nutzen dürfen, sind sogenannte Schallschutzkopfhörer. Viele Schüler haben eigene Kopfhörer, aber es liegen auch in jedem Klassenraum Kopfhörer bereit, wenn Schüler eine besonders leise Arbeitsatmosphäre wünschen. Die Geräuschempfindlichkeit eines jeden Kindes ist ganz unterschiedlich, denn was für das eine Kind kein Lärm und damit auch keinen Stress bedeutet, kann das andere Kind stören und damit den Lernprozess stören.

KindmitKopfhörer

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